Wie man Facebook-Werbung schaltet: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Werbung auf Facebook

Wie man Facebook-Werbung schaltet

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Wenn du eine bezahlte Facebook-Werbeanzeige schaltest, musst du eine ganze Reihe von Punkten im Blick behalten. Sprichst du die richtigen Menschen an? Hast du das passende Angebotsmodell für deine Anzeige gewählt? Hast du dich für den richtigen Anzeigentyp entschieden? Wenn wir ehrlich sind, kann das ziemlich verwirrend sein.

Jetzt herunterladen: Kostenlose Checkliste für Facebook-Werbung

Um den Prozess für dich einfacher zu machen, erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du eine Werbeanzeige auf Facebook schalten kannst. Und damit du noch strukturierter vorgehen kannst, haben wir eine Checkliste erstellt, die dir hilft, alle Details deiner Kampagne im Blick zu behalten.

Mit diesen Informationen kannst du die passende Anzeige für die richtige Zielgruppe auf dieser großen Plattform erstellen.

Warum auf Facebook werben?

Mit mehr als 2,9 Milliarden Menschen, die Facebook jeden Monat nutzen, und fast 1,9 Milliarden Nutzern pro Tag, bietet Facebook eine besondere Chance für Marketer, ihre organischen Aktivitäten zu verstärken.

  • Dein Unternehmen kann ein großes Zielpublikum erreichen. Facebook gehört zu den „Big Four“ der sozialen Medien. Da diese Plattform regelmäßig so viele Menschen anzieht, lohnt es sich, sie zu testen, um deiner Marke mehr Sichtbarkeit zu verschaffen und neue Kunden zu gewinnen.
  • Du kannst steuern, wer deine Anzeige sieht. Bei der Erstellung deiner Werbeanzeige kannst du demografische Merkmale wie Alter, Interessen und Verhaltensweisen festlegen, um die Wahrscheinlichkeit von Klicks zu erhöhen. Mit Facebook kannst du deine Werbeausgaben den potenziellen Kunden zuweisen, die am ehesten von deinem Angebot profitieren.
  • Facebook hat eine integrierte Anzeigenanalyse. Die Anzeigenleistung wird erfasst und in Echtzeit bereitgestellt. Anhand dieser Daten kannst du erkennen, was gut funktioniert und wie du deine Werbestrategie für kommende Kampagnen optimieren kannst.

Das Problem ist, dass Zeit und Geld auf dem Spiel stehen und du nicht viel Spielraum zum Ausprobieren hast. Um das Publikum dieser Plattform zu nutzen und Facebook-Anzeigen effektiv zu schalten, musst du zuerst den Facebook Ads Manager verstehen.

Facebook Ads Manager

Der Facebook Ads Manager ist ein umfangreiches Dashboard, das dir einen Überblick über alle deine Kampagnen verschafft.

Facebook Ads Manager

Die Funktionen des Facebook Ads Managers, die auch als Ads Center-Features bezeichnet werden, sind in vier Bereiche gegliedert:

  • Zusammenfassung: Dieser Bereich fasst die Höhe deiner letzten Ausgaben, die Anzeigenleistung und die wichtigsten Kennzahlen zusammen. Dazu gehören Reichweite, Post-Engagement und Link-Klicks. Du kannst sogar automatisch generierte Empfehlungen aktivieren, um Beiträge, die bereits gut laufen, zusätzlich zu bewerben.
  • Alle Anzeigen: Wenn dein Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum mehrere Anzeigen schaltet, kannst du hier eine bestimmte Anzeige auswählen, um detailliertere Kennzahlen zu sehen oder Dinge wie das Budget deiner Anzeige anzupassen. In diesem Bereich kannst du Anzeigen auch pausieren oder löschen.
  • Zielgruppen: Dieser Abschnitt enthält alle Zielgruppen, die du für deine Anzeigen angelegt hast. Wenn du eine bestimmte Zielgruppe auswählst, siehst du, welche Anzeigen diese Personen erreicht haben. Du kannst außerdem Änderungen an den demografischen Merkmalen vornehmen.
  • Automatisierte Anzeigen: Dieser Bereich ist nur sichtbar, wenn du automatisierte Anzeigen erstellt hast. Dieses Angebot eignet sich vor allem für Einsteiger und alle, die einen einfachen Weg suchen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Der Nachteil: Du verlierst die Genauigkeit, die du mit manuellen Einstellungen erreichen kannst. In diesem Bereich werden alle deine automatisierten Anzeigen und eine Zusammenfassung der letzten Ergebnisse angezeigt.

Wie man Facebook-Werbeanzeigen schaltet

  1. Erstelle ein Konto bei Facebook Ads Manager
  2. Beginne mit der Erstellung einer Anzeige im Facebook Werbeanzeigenmanager
  3. Wähle ein Ziel
  4. Wähle deine Zielgruppe
  5. Lege dein Budget fest
  6. Erstelle deine Anzeige
  7. Beobachte die Leistungskennzahlen deiner Werbeanzeige
  8. Berichte über die Leistung der Facebook-Werbeanzeigen

1. Erstelle ein Konto beim Facebook Werbeanzeigenmanager

Um den Facebook-Werbeanzeigenmanager zu nutzen, brauchst du eine Facebook-Geschäftsseite (wie du sie einrichtest, erfährst du hier). Über persönliche Profile kannst du keine Anzeigen schalten.

Befolge dann diese Schritte:

  1. Navigiere zu https://www.facebook.com/business/tools/ads-manager
  2. Klicke auf die Schaltfläche „Zum Anzeigenmanager“
  3. Bestätige deine Angaben auf der Seite zur Einrichtung des Anzeigenkontos
  4. Richte deine Zahlungsmethode ein
  5. Speichere die Änderungen

Sobald der Werbeanzeigenmanager eingerichtet ist, wird er zur zentralen Steuerung für deine Facebook-Werbeanzeigen.

2. Beginne mit der Erstellung einer Anzeige im Facebook Werbeanzeigenmanager

Sobald du dich im Werbeanzeigenmanager angemeldet hast, siehst du ein Leistungs-Dashboard, auf dem alle deine Kampagnen, Anzeigensets und Werbeanzeigen aufgelistet sind, einschließlich der Ergebnisse, die sie für deine Facebook-Seite erzielt haben.

Wenn du bisher noch keine Werbeanzeige für deine Facebook-Seite erstellt hast, ist dieses Dashboard zunächst leer.

Um eine neue Kampagne, ein Anzeigenset oder eine Anzeige über den Facebook-Werbeanzeigenmanager zu erstellen, wähle den Anzeigentyp aus, den du anlegen möchtest. Klicke auf die grüne Schaltfläche „Erstellen“ ganz links bei diesen Anzeigentypen, wie unten dargestellt. Auf diesem Screenshot siehst du, dass wir gerade eine neue Kampagne erstellen.

Uebersicht des Facebook Werbanzeigenmanager

3. Wähle ein Ziel

Der Facebook Ads Manager ist, wie viele andere soziale Werbenetzwerke, auf das Ziel deiner Kampagne ausgerichtet. Bevor du loslegst, fordert dich der Ads Manager auf, ein Ziel für deine Kampagne auszuwählen:

Facebook Werbeziele

Es stehen 11 verschiedene Ziele zur Verfügung. Die Liste reicht von allgemeiner Markenbekanntheit über die Installation deiner App bis hin zur Steigerung der Besucherzahlen in deinem Online-Shop.

Indem du eines dieser Ziele auswählst, gibst du Facebook eine klarere Vorstellung davon, was du erreichen möchtest, damit dir die passendsten Anzeigenoptionen angezeigt werden. Wie im obigen Screenshot zu sehen ist, gibt es bei Facebook folgende Anzeigenziele:

  • Markenbekanntheit
  • Reichweite
  • Website-Verkehr
  • Engagement
  • App-Installationen
  • Videoaufrufe
  • Lead-Generierung
  • Nachrichten
  • Konversionen
  • Katalogverkäufe
  • Ladenbesuche

Angenommen, du möchtest für diesen Blogbeitrag mehr Besucher auf deine Website bringen. Wenn du diese Option auswählst, fordert Facebook dich auf, die URL einzugeben, die du bewerben willst.

Wenn du eine Marketing-Automatisierungssoftware verwendest, solltest du dafür eine eindeutige Tracking-URL mit UTM-Parametern erstellen, damit du den Traffic und die Conversions dieser Werbeanzeige sauber nachverfolgen kannst. HubSpot-Kunden können dies mit dem Tracking URL Builder erledigen.

Nach der Auswahl zeigt Facebook dann die Anzeigenoption an, die für das Erreichen dieses Ziels am sinnvollsten ist.

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4. Wähle deine Zielgruppe.

Dein nächster Schritt ist die Konfiguration deiner Zielgruppe. Das kannst du für jedes Anzeigenset tun, das zu derselben Kampagne gehört.

Wenn du gerade erst mit bezahlter Werbung auf Facebook startest, wirst du vermutlich mit verschiedenen Targeting-Optionen experimentieren müssen, bis du eine Zielgruppe gefunden hast, die optimal zu dir passt.

Um dir dabei zu helfen, deinen Fokus einzugrenzen, gibt es neben den Targeting-Kriterien von Facebook auch eine Zielgruppendefinitionsanzeige. Dieses Tool, das sich rechts neben den Feldern für die Zielgruppenauswahl befindet, berücksichtigt alle von dir ausgewählten Eigenschaften, um eine potenzielle Reichweite zu berechnen.

Wenn du unsicher bist, ob du dich auf eine sehr spezifische Zielgruppe oder eine breitere Gruppe konzentrieren sollst, überlege dir, was dein Ziel ist. Wenn du die Besucherzahlen steigern willst, solltest du dich auf Personen fokussieren, von denen du weißt, dass sie sich für dein Angebot interessieren.

Willst du dagegen deine Marke bekannter machen oder ein besonders attraktives Angebot bewerben, kannst du auch eine allgemeinere Zielgruppe ansprechen.

Facebook Zielgruppe Standort

Facebooks integrierte Targeting-Möglichkeiten sind sehr umfangreich und umfassen unter anderem:

  • Standort
  • Alter
  • Geschlecht
  • Sprachen
  • Beziehung
  • Ausbildung
  • Arbeit
  • Finanziell
  • Zuhause
  • Ethnische Zugehörigkeit
  • Generation
  • Eltern
  • Politik (nur U.S.)
  • Lebensereignisse
  • Interessen
  • Verhaltensweisen
  • Verbindungen

Du hast außerdem die Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Zielgruppe auszuwählen. Damit kannst du Personen auf Facebook ansprechen, die in der Kontaktdatenbank deines Unternehmens sind, eine Seite auf deiner Website mit einem Tracking-Pixel besucht oder deine App oder dein Spiel genutzt haben.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du eine Custom Audience auf Facebook einrichtest, schau dir diese Anleitung an. (Und mehr über die Details dieser Kriterien erfährst du in dieser Facebook-Targeting-Ressource).

Wenn du eine Gruppe gefunden hast, die gut auf deine Werbeanzeigen reagiert, kannst du diese Zielgruppen speichern, um sie später wiederzuverwenden. Du musst diesen Schritt also nicht jedes Mal neu machen, wenn du schon eine Weile Facebook-Werbeanzeigen schaltest.

5. Lege dein Budget fest

Auf Facebook kannst du entweder ein Tagesbudget oder ein Laufzeitbudget festlegen. Hier ist der Unterschied zwischen beiden.

Tägliches Budget. Wenn du möchtest, dass deine Werbeanzeige den ganzen Tag über geschaltet wird, solltest du diese Option wählen. Ein Tagesbudget bedeutet, dass Facebook deine Ausgaben pro Tag begrenzt. Beachte, dass das tägliche Mindestbudget für ein Anzeigenset 1,00 $ beträgt und mindestens das Doppelte deines CPC sein muss.
Lifetime-Budget. Wenn du deine Werbeanzeige für einen bestimmten Zeitraum schalten möchtest, wähle das Lifetime-Budget. Das bedeutet, dass Facebook deine Ausgaben über den Zeitraum verteilt, den du für die Anzeige festgelegt hast.

Facebook Anzeigen Budget festlegen

Kosten für Facebook-Werbeanzeigen

Die Kosten für Werbung auf Facebook sind nicht an einen festen Preis gebunden, sondern hängen vom Umfang und der Art des Gebotsmodells und der Strategie ab, die dein Unternehmen einsetzt.

Diese Zahlen basieren auf ungefähren Werten aus einer Studie zu den Kosten für Facebook-Werbung.

Wenn du dein Modell und deine Strategie festgelegt hast, kannst du deine Budgetierung weiter verfeinern und zu den erweiterten Optionen wechseln. In diesem Abschnitt kannst du Folgendes bestimmen.

Zeitplan

Wähle aus, ob deine Kampagne sofort und dauerhaft laufen soll oder ob du das Start- und Enddatum anpassen möchtest. Du kannst auch festlegen, dass deine Anzeigen nur zu bestimmten Uhrzeiten und an bestimmten Tagen in der Woche geschaltet werden.

Optimierung und Preisgestaltung

Wähle aus, ob du für dein Ziel, deine Klicks oder deine Impressionen bieten möchtest (dadurch wird deine Anzeige unterschiedlich ausgeliefert und abgerechnet).

Auf diese Weise bezahlst du dafür, dass deine Werbeanzeige Personen innerhalb deiner Zielgruppe angezeigt wird, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie die gewünschte Aktion ausführen, aber Facebook legt fest, wie hoch dein Höchstgebot ist.

Wenn du nicht möchtest, dass Facebook die optimalen Gebote für dich bestimmt, solltest du dich für das manuelle Bieten entscheiden. Bei dieser Option hast du die volle Kontrolle darüber, wie viel du pro abgeschlossener Aktion zu zahlen bereit bist. Facebook schlägt dir jedoch ein Gebot vor, das auf dem Verhalten anderer Werbetreibender basiert, damit du ein Gefühl dafür bekommst, woran du dich orientieren kannst.

Auslieferung

Die Auslieferungsart lässt sich in zwei Kategorien einteilen: Standard und beschleunigt. Bei der Standardauslieferung werden deine Anzeigen über den Tag verteilt angezeigt, während du mit der beschleunigten Auslieferung zeitkritische Anzeigen schneller ausspielen kannst.

Hinweis: Diese Option erfordert eine manuelle Gebotserstellung.

6. Erstelle deine Anzeige.

Wie soll deine Anzeige aussehen? Das hängt ganz von deinem ursprünglichen Ziel ab.

Wenn du die Anzahl der Klicks auf deine Website erhöhen möchtest, schlägt dir der Facebook-Werbeanzeigenmanager die Anzeigenoption Klicks auf Website vor. Klingt logisch, oder?

Diese Anzeigenoption ist in zwei Formate unterteilt: Links und Karussells. Im Kern bedeutet das, dass du entweder eine Anzeige mit einem Bild (Links) oder eine Anzeige mit mehreren Bildern (Karussell) mit drei bis fünf scrollenden Bildern ohne zusätzliche Kosten schalten kannst.

Eine Links-Anzeige wird wie folgt angezeigt.

Sobald du dich für eine der beiden Varianten entschieden hast, musst du deine kreativen Inhalte hochladen. Es ist wichtig zu wissen, dass Facebook für jeden Anzeigentyp bestimmte Designkriterien vorgibt.

Bei Einzelbildanzeigen bittet Facebook darum, die folgenden Gestaltungsempfehlungen zu beachten:

  • Text: 125 Zeichen
  • Anzeigenüberschrift: 25 Zeichen
  • Bildverhältnis: 1,91:1
  • Bildauflösung (einschließlich CTA): 1080 x 1080 Pixel

Für Anzeigen mit mehreren Bildern, auch bekannt als Carousel Ads, gibt Facebook diese Gestaltungsempfehlungen:

  • Empfohlene Bildgröße: 1080 x 1080 Pixel
  • Bildverhältnis: 1:1
  • Text: 125 Zeichen
  • Überschrift: 40 Zeichen
  • Linkbeschreibung: 20 Zeichen

Denk daran, dass dies die Anzeigenoptionen für das Ziel „Traffic“ sind.

Wenn du „Boost your Posts“ auswählst, werden dir andere Anzeigenoptionen angezeigt, zum Beispiel die Page Post Engagement: Fotoanzeige. Für diese Anzeige gibt es wiederum eigene Gestaltungsempfehlungen.

Sobald du einen Anzeigentyp ausgewählt hast, fordert dich der Anzeigenmanager auf, festzulegen, wie du deine Anzeige ausspielen möchtest. Die folgenden Platzierungen stehen zur Verfügung: Desktop News Feed, Mobile News Feed und Desktop Right Column.

Wenn deine Anzeige nicht mit einer Facebook-Seite verknüpft ist, kannst du nur Desktop-Anzeigen in der rechten Spalte schalten. Um alle drei Anzeigebereiche zu nutzen, kannst du hier nachlesen, wie du eine Facebook-Seite erstellst.

7. Beobachte die Leistungskennzahlen deiner Anzeige.

Sobald deine Anzeigen laufen, solltest du ihre Performance im Auge behalten. Die Ergebnisse kannst du an zwei Stellen einsehen: im Facebook Werbeanzeigenmanager und in deiner Marketingsoftware.

Laut Facebook gibt es einige wichtige Kennzahlen, auf die du achten solltest (und ihre Definitionen).

  • Leistung, die weiter angepasst werden kann und Kennzahlen wie Ergebnisse, Reichweite, Häufigkeit und Impressionen enthält
  • Engagement, das weiter angepasst werden kann, um Metriken wie Seiten-Likes, Seiten-Engagement und Post-Engagement zu erfassen
  • Videos, die weiter angepasst werden können, um Metriken wie Videoaufrufe und den durchschnittlichen Prozentsatz der Videoaufrufe einzubeziehen
  • Website, die weiter angepasst werden kann, um Kennzahlen wie Website-Aktionen (alle), Checkouts, Zahlungsdetails, Käufe und Hinzufügungen zum Warenkorb zu erfassen
  • Apps, die weiter angepasst werden können, um Kennzahlen wie App-Installationen, App-Engagement, Guthabenausgaben, mobile App-Aktionen und Kosten pro App-Engagement zu erfassen
  • Ereignisse, die weiter angepasst werden können, um Metriken wie Ereignisantworten und Kosten pro Ereignisantwort zu erfassen
  • Klicks, die weiter angepasst werden können, um Metriken wie Klicks, einmalige Klicks, CTR (Click-Through-Rate) und CPC (Kosten pro Klick) zu erfassen
  • Einstellungen, die weiter angepasst werden können, um Kennzahlen wie Startdatum, Enddatum, Anzeigensatzname, Anzeigen-ID, Auslieferung, Gebot und Ziel zu erfassen

Unabhängig davon, welche dieser Kennzahlen du verwendest, um den Erfolg deiner Werbemaßnahmen zu messen, kannst du die Daten im Anzeigenmanager einsehen.

8. Bericht über die Leistung der Facebook-Werbeanzeigen.

Du kannst dir auch benutzerdefinierte Berichte per E-Mail zusenden lassen. So richtest du sie ein:

  • Navigiere im oberen Hauptmenü zu „Analysieren und Berichten“
  • Wähle „Werbeanzeigenberichte“
  • Wähle „Benutzerdefinierten Bericht erstellen“
  • Wähle einen gespeicherten Bericht aus und öffne ihn
  • Wähle „Speichern unter“ neben dem Speichersymbol. Gib deinem Bericht einen Namen und wähle „E-Mail planen“
  • Folge den Aufforderungen, um deine Berichtseinstellungen zu bearbeiten und zu bestätigen

Bei der Planung einer bezahlten Facebook-Werbeanzeige gibt es zwar viele Details zu beachten, aber es ist wichtig, dass du das große Ganze im Blick behältst. Berichte über Klicks und Konversionen von Facebook sind wichtig.

Wenn du jedoch URLs mit bestimmten UTM-Codes verwendest, kannst du mit deiner Marketingsoftware die Wirksamkeit deiner Anzeigen über den gesamten Trichter hinweg messen.

Mithilfe von Tracking-URLs kann deine Marketingsoftware nachverfolgen, wie viele Leads oder noch besser, wie viele Kunden du durch deine Werbemaßnahmen gewonnen hast. Diese Informationen sind hilfreich, um den ROI dieser Quelle zu bestimmen und können auch für deine allgemeine Facebook-Marketingstrategie genutzt werden.

Wenn du ein HubSpot-Kunde bist und unser Werbetool nutzt, ist dieser Prozess bereits für dich eingerichtet. Du kannst auch eigene Tracking-Codes für deine Facebook-Kampagne erstellen, indem du zum „Tracking URL Builder“ auf der Berichte-Startseite navigierst.

Du brauchst nur die URL einzugeben, eine Kampagne zuzuordnen und die Quelle auszuwählen, der die URL in deinem Quellenbericht zugeordnet werden soll.

Sobald deine Anzeige läuft und du beginnst, Konversionen auf deiner Website zu erzielen, kannst du leicht nachverfolgen, wie viele Besuche, Kontakte und Kunden du generierst.

Wie man Facebook-Werbeanzeigen erstellt

Um eine Facebook-Werbeanzeige zu erstellen, die messbare Ergebnisse liefert, befolge diese Tipps.

1. Definiere deine Zielgruppe und erstelle Anzeigen für sie

Bei der Erstellung von Werbeanzeigen ist es verlockend, die Botschaften so allgemein zu halten, dass sie möglichst viele Menschen ansprechen. Wenn du aber willst, dass deine Facebook-Werbeanzeigen wirklich effektiv sind, musst du sie auf eine klar definierte Zielgruppe zuschneiden.

Bevor du mit dem Erstellen von Bildern oder Videos und dem Verfassen von Anzeigentexten beginnst, solltest du herausfinden, wer am ehesten zu zahlenden Kunden wird. Das sind die Menschen, die du mit deinen Anzeigen überzeugen willst.

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, kannst du die erweiterte Targeting-Funktion von Facebook nutzen, um Personen hinzuzufügen (oder auszuschließen), die bestimmten Apps, Veranstaltungen oder Seiten folgen. Das kann zwar etwas Zeit kosten, aber du steigerst damit den ROI deiner Werbekampagnen.

2. Schreibe eine einprägsame, aber klare Überschrift

Deine Überschrift ist meist das Erste, was Menschen in deiner Facebook-Werbeanzeige wahrnehmen. Wenn sie nicht sofort Aufmerksamkeit erzeugt, wirkt sich das negativ auf deine Klickrate (CTR) und deine Conversion Rate aus.

Versuche bei den Überschriften nicht, dein Angebot aggressiv zu verkaufen. Sei stattdessen klar und zugleich unterhaltsam und versuche, die Vorteile deines Produkts zu vermitteln, wenn möglich.

3. Verwende keine textlastigen Grafiken

Laut Facebook funktionieren Bilder mit weniger als 20% Text besser. Versuche daher, keine Grafiken mit zu viel Text zu gestalten.

Textlastige Grafiken können potenzielle Kunden von deiner eigentlichen Botschaft ablenken, deshalb ist es am besten, wenn du die Bilder für sich sprechen lässt. Die folgende Anzeige enthält zum Beispiel zu viel Text.

4. Verwende eine einfache und leicht verständliche Sprache

Beim Schreiben von Anzeigentexten kannst du nicht deinen inneren viktorianischen Autor ausleben. Es spielt keine Rolle, ob du ein berühmter Insta-Poet bist oder einen Pulitzer-Preis gewonnen hast, wenn du in deinen Facebook-Anzeigen eine überladene Sprache verwendest, verwirrt das deine Kunden.

Wenn du einen Anzeigentext schreibst, sollte er für jeden leicht verständlich sein. Wenn ein Interessent deine Anzeige sieht, sollte er sofort wissen:

  • Was dein Angebot ist
  • Wie er davon profitieren kann
  • Was er als Nächstes tun soll

Deshalb liebe ich diese Mailchimp-Anzeige, die Menschen mit Online-Shops hilft, ihr Marketing zu automatisieren.

5. Nutze Social Proof in deinen Anzeigen

Wenn ein Interessent deine Facebook-Werbung sieht, vor allem, wenn es das erste Mal ist, vertraut er deiner Marke oder deinem Angebot vielleicht nicht sofort. Und das ist völlig normal.

Es ist deine Aufgabe, ihn davon zu überzeugen, dass du die richtige Wahl bist. Eine gute Möglichkeit dafür ist der Einsatz von Social Proof in deinen Anzeigen.

Social Proof gibt es in vielen Formen, zum Beispiel Reaktionen, Kommentare, Teilen, Erfahrungsberichte und Bewertungen. Wenn du diese in deinen Anzeigen hervorhebst, zeigst du potenziellen Kunden, dass andere Menschen bereits mit deiner Marke gearbeitet und dein Angebot ohne Reue gekauft haben. Wenn sie das sehen, lassen sie sich vielleicht eher dazu bewegen, ebenfalls Kunde zu werden.

Bevor Adobe das Unternehmen übernommen hat, war Figma sehr gut darin, Social Proof in seinen Facebook-Anzeigen einzusetzen.

6. Passe deine Facebook-Werbeanzeige an deine Zielseite an

Wenn du Werbeanzeigen auf Facebook schaltest, versprichst du deinen Nutzern, dass sie auf der Seite, zu der deine Anzeige führt, genau das bekommen, was du in der Anzeige anbietest, wenn sie darauf klicken.

Es gibt kaum einen schnelleren Weg, das Vertrauen deiner Zielgruppe zu verspielen und die Absprungrate zu erhöhen, als sie auf eine Landing Page zu schicken, die nichts mit dem Angebot zu tun hat, das ihr Interesse geweckt hat.

Achte bei der Gestaltung deiner Anzeige und der Landing Page darauf, dass das in der Anzeige versprochene Angebot mit dem auf der Landing Page identisch ist. Außerdem solltest du gemeinsame Elemente wie Farben, Schriftarten und Bilder nutzen, die es den Leuten leicht machen, dein Angebot wiederzuerkennen und zu konvertieren.

Hier ist ein gutes Beispiel für die Synchronisierung von Anzeige und Landing Page.

7. Habe einen klaren Aufruf zum Handeln in deiner Anzeige

Die ideale Facebook-Werbeanzeige sollte eine eindeutige Handlung enthalten, die der Interessent ausführen soll.

Manche Anzeigen dienen in erster Linie dazu, die Bekanntheit einer Marke zu steigern. Andere Anzeigen führen die Nutzer zu App-Installationen, eBook-Downloads oder direkten Verkäufen.

Im Idealfall schaffen Anzeigen beides. Um jedoch auf Nummer sicher zu gehen und Ergebnisse zu erzielen, die das Unternehmenswachstum vorantreiben, solltest du dir genau überlegen, was deine potenziellen Kunden tun sollen, nachdem sie die Anzeige gesehen haben.

Handlungsaufforderungen wie „Melde dich an“, „Folge“, „Lade herunter“, „Installiere die App“ und „Kaufe jetzt ein“ machen einem potenziellen Kunden klar, welche Aktion gewünscht ist. Ohne einen guten CTA sehen die Leute zwar deine Anzeige, wissen aber nicht, was sie als Nächstes tun sollen.

8. Führe A/B-Tests durch

Du kannst deine Facebook-Anzeigen nur dann gezielt verbessern, wenn du Split-Tests durchführst, von der Überschrift über den Anzeigentext bis hin zu den Bildern und CTAs. Manchmal kommt eine Anzeige nicht gut an, weil der Text nicht überzeugend genug ist oder das Bild nicht auffällt.

Um das herauszufinden, kannst du verschiedene Varianten derselben Anzeige erstellen und sie parallel laufen lassen. Lass sie eine Weile aktiv und prüfe dann, welche Version die meisten Likes, Kommentare, Shares und Conversions erzielt.

Facebook Ads Manager für deine nächste Kampagne nutzen

Jetzt, wo du weißt, wie du eine Werbeanzeige einrichten kannst, ist es an der Zeit, eine eigene zu erstellen, damit du deine Marke auf Facebook bekannter machen, Traffic generieren und Leads von deinen idealen Interessenten auf der Plattform sammeln kannst.

 

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